Eine verkalkte Kaffeemaschine ist einer der häufigsten Gründe für schlechten Kaffeegeschmack, lange Aufheizzeiten und unnötige Geräteschäden – mit der richtigen Methode lässt sich die Kaffeemaschine jedoch sicher und ohne Folgeschäden entkalken.
Da Leitungswasser Kalk enthält, lagern sich mit der Zeit Mineralien in Leitungen, Heizsystemen und Ventilen ab – unabhängig davon, ob es sich um einen Kaffeevollautomaten, eine Filtermaschine, eine Espressomaschine, eine Kapselmaschine oder einen Wasserkocher handelt.
Damit Ihre Kaffeemaschine dauerhaft zuverlässig funktioniert, sollte sie regelmäßig entkalkt werden.
In diesem Ratgeber erfahren Sie:
- warum das Entkalken so wichtig ist
- wie oft eine Kaffeemaschine entkalkt werden sollte
- womit Sie sicher und materialschonend entkalken
- und wie Sie Folgeschäden durch falsche Entkalker vermeiden
Die folgende Anleitung eignet sich für alle gängigen Kaffeemaschinenarten und basiert auf bewährten Verfahren aus dem professionellen Service- und Reinigungsbereich.
Warum sollte man eine Kaffeemaschine regelmäßig entkalken?

Beim Erhitzen von Leitungswasser fällt Kalk aus und setzt sich an wasserführenden Bauteilen ab.
Diese Ablagerungen beeinträchtigen nicht nur den Geschmack, sondern auch die Funktion der Maschine.
Typische Folgen sind:
- längere Aufheizzeiten
- erhöhter Stromverbrauch
- verstopfte Leitungen und Ventile
- schlechtere Brühtemperatur
- verkürzte Lebensdauer der Kaffeemaschine
Wie oft sollte man eine Kaffeemaschine entkalken?
Die Häufigkeit der Entkalkung hängt maßgeblich von der Wasserhärte und der Nutzungshäufigkeit ab.
Empfohlene Richtwerte:
3 Monate
6–8 Wochen
monatlich
Die Wasserhärte kann regional stark variieren und beeinflusst maßgeblich, wie schnell sich Kalk in der Kaffeemaschine ablagert. Wie man ermittelt, ob das Leitungswasser bei Ihnen eher weich oder hart ist, erklärt die Verbraucherzentrale verständlich und praxisnah: Wasserhärte bestimmen: Weiches oder hartes Wasser?
So entkalken Sie Ihre Kaffeemaschine richtig – Schritt für Schritt
Die folgende Anleitung zeigt exemplarisch, wie eine Kaffeemaschine mit einem professionellen Entkalker entkalkt wird.
Der Ablauf ist auf die meisten Geräte übertragbar.
60 ml eines geeigneten Flüssigentkalkers (z. B. S-Pro® Rapid Multi-Entkalker) mit 500 ml Wasser mischen.
Die fertige Entkalkerlösung in den Wasserbehälter der Kaffeemaschine füllen.
Maschine einschalten und etwa die Hälfte der Entkalkerlösung durchlaufen lassen.
Maschine ausschalten und die Lösung ca. 15 Minuten einwirken lassen. Anschließend den Rest durchlaufen lassen.
Zum Abschluss die Maschine mindestens zwei- bis dreimal mit klarem Wasser nachspülen – fertig.

S-Pro® Rapid Multi-Entkalker
- Schnelle Anwendung
- Verlängert die Lebensdauer von Kaffeemaschinen erheblich
- Schonende Entfernung von Kalk & Kesselstein
- Auch für andere Heißwassergeräte geeignet
Hausmittel oder Profi-Entkalker – was ist besser für die Kaffeemaschine?
Hausmittel
-
Entkalkungsleistung:
Oft unvollständig, insbesondere bei stärkeren oder älteren Kalkablagerungen -
Materialverträglichkeit:
Kritisch – kann Aluminium, Dichtungen und Ventile angreifen -
Risiko von Ablagerungen:
Erhöht – bei Hitze können wasserunlösliche Ausfällungen entstehen -
Eignung für Heißentkalkung:
Nicht empfohlen
Profi-Entkalker
-
Entkalkungsleistung:
Hoch und zuverlässig – auch bei stärkerem Kalk -
Materialverträglichkeit:
Für Kaffeemaschinen entwickelt und getestet -
Risiko von Ablagerungen:
Kein Risiko bei sachgemäßer Anwendung -
Eignung für Heißentkalkung:
Ja, ausdrücklich dafür konzipiert
Warum Hausmittel problematisch sind

Zitronensäure
- löst Kalk chemisch korrekt
- nur für Kaltentkalkung geeignet
- bei Hitze Bildung von Calciumcitrat
- Gefahr von Ablagerungen & Verstopfungen
➡ nicht geeignet für Heißentkalkungsprogramme
Essig / Essigessenz
- wirksam gegen Kalk
- sehr aggressiv
- greift Dichtungen & Metalle an
- starker Eigengeruch
➡ für Kaffeemaschinen nicht empfohlen
Natron / Backpulver
- keine echte Entkalkung
- keine Säure → Kalk wird nicht zuverlässig gelöst
- eher vorbeugend als reinigend
➡ ungeeignet zur Entkalkung
Warum Profi-Entkalker die bessere Wahl sind
Profi-Entkalker sind speziell für die Anforderungen moderner Kaffeemaschinen entwickelt.
Im Gegensatz zu Hausmitteln berücksichtigen sie die typischen Rahmenbedingungen heißwasserführender Systeme: hohe Temperaturen, kurze Entkalkungsprogramme sowie empfindliche Materialien wie Aluminium, Edelstahl und Dichtungen.
Ein zentraler Unterschied liegt in der verwendeten Säure.
Während Hausmittel häufig auf Essig- oder Zitronensäure basieren, setzen professionelle Entkalker überwiegend auf Amidosulfonsäure.
Amidosulfonsäure bietet mehrere entscheidende Vorteile:
- Hohe Entkalkungsleistung:
Sie löst Kalk sehr schnell und vollständig, auch bei stärkeren Ablagerungen. - Keine Ausfällungen bei Hitze:
Im Gegensatz zu Zitronensäure entstehen bei Erwärmung keine wasserunlöslichen Rückstände, die Leitungen verengen oder verstopfen könnten. - Materialschonend:
Amidosulfonsäure greift Aluminium, Dichtungen und andere maschinenspezifische Bauteile nicht an, wenn sie sachgemäß eingesetzt wird. - Geeignet für Heißentkalkungsprogramme:
Sie ist speziell dafür ausgelegt, in den kurzen Zeitfenstern moderner Entkalkungsprogramme zuverlässig zu wirken.
Durch diese Eigenschaften sind Profi-Entkalker auf Amidosulfonsäure-Basis deutlich besser geeignet, um Kaffeemaschinen sicher, gründlich und ohne Folgeschäden zu entkalken.
Empfehlung aus der Praxis
Der S-Pro® Rapid Multi-Entkalker wurde speziell für heißwasserführende Systeme entwickelt.
Er kombiniert hohe Entkalkungsleistung mit Materialverträglichkeit und eignet sich ideal für die regelmäßige Entkalkung von Kaffeemaschinen.
Wer seine Kaffeemaschine zuverlässig, materialschonend und ohne Folgeschäden entkalken möchte, trifft mit dem S-Pro® Rapid Multi-Entkalker eine sichere Wahl.

S-Pro® Rapid Multi-Entkalker
- Schnelle Anwendung
- Verlängert die Lebensdauer von Kaffeemaschinen erheblich
- Schonende Entfernung von Kalk & Kesselstein
- Auch für andere Heißwassergeräte geeignet
Häufige Fragen zum Entkalken von Kaffeemaschinen
In den meisten Haushalten ist eine Entkalkung alle zwei bis drei Monate ausreichend.
Bei hartem Wasser oder sehr häufiger Nutzung kann ein monatliches Entkalken sinnvoll sein.
Viele moderne Kaffeemaschinen zeigen den Entkalkungsbedarf automatisch an.
Empfohlen werden speziell entwickelte Entkalker für Kaffeemaschinen.
Diese sind auf die Materialien und Temperaturen heißwasserführender Systeme abgestimmt und entfernen Kalk zuverlässig, ohne Bauteile zu schädigen.
Zitronensäure kann Kalk lösen, ist jedoch nur eingeschränkt geeignet.
Bei Temperaturen über etwa 60 °C kann sie wasserunlösliche Ablagerungen bilden, die Leitungen verengen oder verstopfen.
Für Heißentkalkungsprogramme wird sie daher nicht empfohlen.
Essig löst Kalk, gilt jedoch als aggressiv.
Er kann Dichtungen und Metallteile angreifen und hinterlässt häufig einen unangenehmen Geruch.
Für Kaffeemaschinen ist Essig daher nicht empfehlenswert.
Für moderne Kaffeemaschinen mit Heißentkalkungsprogrammen hat sich Amidosulfonsäure bewährt.
Sie wirkt schnell, ist materialschonend und verursacht keine Ausfällungen bei Hitze.
Ja.
Nach dem Entkalken sollte die Maschine mindestens zwei- bis dreimal mit klarem Wasser durchgespült werden, um alle Rückstände vollständig zu entfernen.

